Dinkelhefezopf mit Agavensirup

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Der Hefezopf ist für mich als Schwäbin existenzielle Nahrung, vor allem im selbstgewählten Hamburger Exil. 🙂 Statt der Weizen-Zucker-Variante, habe ich mich mal an einem Dinkelhefezopf mit Agavenicksaft probiert. Und auch wenn ein fluffiger Weizen-Hefezopf in seiner Fluffigkeit den Vollkornzopf ganz ehrlich toppt, ist die gesunde Alternative geschmacklich ebenso auf dem ersten Platz. Jeder Zopf ist für sich wirklich eine Gaumenfreude, die ich nicht missen möchte.

An dieser Stelle findet ihr das Rezept für den Dinkelhefezopf mit Agavendicksaft. Das Rezept für den klassischen Weizen-Zucker-Hefezopf findet ihr hier.

 

b♡ckerstochter Backrezept

Menge: 1 Zopf  Backzeit: 40 Min.                           Ruhzeit: 90 Min.     Arbeitszeit: 20Min.
   Backofenempfehlung: Ober-Unterhitze, 180 Grad  
     
Teig  Dekoration  
200 ml Hafermilch 1 Eigelb zum Bestreichen  
1 Würfel Hefe Hagelzucker und Mandelblättchen zum Bestreuen  
400 g Dinkelvollkornmehl  
120 g weiche Butter
   
1 Ei, 2 Eigelb – M    
80ml Agavendicksaft    
1 Prise Salz    
abgeriebene Schale von einer Bio-Zitrone
100g Cranberries – wer mag.

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♡ Euren Backofen bitte bei Ober-Unterhitze auf ca. 180Grad vorheizen. Wenn ihr eine backofenfeste Schale mit Wasser auf den Ofenboen stellt, geht euer Zopf durch die feuchte Luft besonders schön auf.

♡ Erwärmt die Hafermilch in einem Topf. Sie soll nicht heiß, sondern nur leicht warm werden. Bröckelt dazu die Hefe hinein und rührt das Gemisch mit ca 4-5 EL Mehl zum sogenannten Vorteig an. Den lasst ihr an einem warmen Ort zugedeckt 30 Min. gehen. Hefeteig kann etwas heikel sein. Er braucht Zeit, Wärme, Ruhe und ganz viel Liebe, das ist sein Geheimnis. Gerade bei Vollkornteig benötigt die Hefe sogar mehr Zeit zum Arbeiten.

♡ In der Zwischenzeit könnt ihr Butter, Ei, die Eigelbe, Zucker, Salz, Cranberries und die Zitronenschale verrühren. Nachdem der Vorteig sich ausgeruht hat, mischt ihr diesen dazu und rührt die Mischung gemeinsam mit dem restlichen Mehl zu einem glatten Teig. Im Gegensatz zum klassischen hellen Weizenmehl, verwende ich bei schweren Vollkornteig 100g Mehl weniger, da der Zopf sonst nicht luftiglocker und fluffig werden kann.

♡ Den fertigen Teig teilt ihr in drei gleich große Teile und formt daraus auf einer bemelten Arbeitsfläche drei Rollen. Daraus flechtet ihr einen schönen Zopf, indem ihr die jeweils außen liegende Strähne von links nach rechts und von rechts nach links über die mittlere Strähne zieht. Die Enden solltet ihr etwas enger flechten und unter den Zopf ziehen.

 ♡ Der fertige Hefezopf wird auf ein mit Backpapier belegtes Backblech oder in eine Kastenform gelegt. Ich bevorzuge das Backblech. Dann bestreicht ihr euren Zopf mit einem Backpinsel mit einem verquirrltem Eigelb. Dadurch wird die Oberfläche des Zopfes schön braun und glänzend beim Backen und bestreut ihn mit mit Hagelzucker und Mandelblättchen. Und wer gar keinen Zucker in oder auf seinem Zopf mag, lässt den Hagelzucker weg und streut gehackte Cranberries und Mandeltblättchen auf den Zopf.

 ♡ Nach 40 Min. sollte euer gutes Stück heiß und schick aus dem Ofen kommen.

Den ersten Biß in einen selbstgebackenen, noch warmen Hefezopf werdet ihr nie vergessen. Genießt ihn einfach entweder pur oder mit etwas Butter. Mehr braucht man nicht. Und als kleiner Tipp einer absoluten Hefezopf-Expertin, mit feinem Kochschinken oder mit leckerer Holunder-Erdbeer-Marmelade … mjammie. Ihr findet mich in der Küche beim Nachbacken. ; )

Eure b♡ckerstochter

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